Ingrid Boll wurde in Waldshut-Tiengen geboren. Nach einer Ausbildung zur Industriekauffrau absolvierte sie ein Studium der Informatik. Parallel zu ihrer beruflichen Tätigkeit besuchte sie zahlreiche Malkurse und nahm Einzelunterricht, um ihr künstlerisches Talent gezielt weiterzuentwickeln.
Während eines mehrjährigen Auslandsaufenthalts in Japan widmete sie sich intensiv der japanischen Tuschezeichnung und Kalligrafie. Nachdem ihre beiden Kinder erwachsen waren, studierte sie Kunst an der Visual Art School Basel und schloss das Studium mit Diplom ab.
Ihre Malerei entwickelt sich aus der Betrachtung der Natur und bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. In ihren jüngsten Arbeiten setzt sie sich besonders mit Natur und Landschaft auseinander. Ihre Werke spiegeln die Energie und Kraft der Natur wider und thematisieren den Kreislauf des Lebens, das Werden und Vergehen sowie die Grundlagen unseres Seins.
Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens stehen das innere Empfinden, das Einssein mit sich selbst und die tiefe Verbundenheit mit der Natur. Parallel zu ihrer eigenen Malerei widmet sie sich dem Studium ausgewählter Künstler, darunter Paul Cézanne, Per Kirkeby, Alexej von Jawlensky, Emil Schumacher, Gerhard Richter, Joan Mitchell und Anselm Kiefer.


